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Leichtes Venengefühl | Avena

Wussten Sie, dass unsere Venen Tag für Tag bis zu 7.000 Liter Blut durch den Körper pumpen? Und das entgegen der Schwerkraft! Es gibt Tage, an denen wir stundenlang sitzen oder stehen: auf langen Reisen mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug oder auch im Berufsalltag. Kein Wunder, wenn sich Beine dann abends auch mal müde und schwer anfühlen.

Ist das jedoch häufiger der Fall und kommen sichtbare Symptome wie Schwellungen, Besenreißer und Krampfadern dazu, liegt möglicherweise eine Venenschwäche vor. Die Ursachen sind vielfältig: Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht und eine genetische Veranlagung zu schwachem Bindegewebe dazu. Jede fünfte Frau und jeder sechste Mann in Deutschland leidet an einer bereits fortgeschrittenen Venenschwäche. Je nach Diagnose werden verschiedene Ansätze der Therapie verfolgt. Wertvolle Tipps zeigen Ihnen, was Sie selbst für die Gesundheit Ihrer Venen tun können.

Fragen an die Expertin | Avena

Für wen sind Stützstrümpfe sinnvoll?

Für alle, die viel Zeit im Sitzen oder Stehen verbringen und die Beinvenen dabei fit halten möchten. Stützstrümpfe regen die Durchblutung an und verhindern dadurch ein Schweregefühl. Auf Reisen können sie helfen, das Risiko einer Thrombose zu senken.

Wie funktioniert das?

Stützstrümpfe arbeiten mit sanfter Kompression. Das bedeutet, sie üben einen leichten Druck auf die Venen aus, der verhindert, dass das Blut in den Beinen „versackt“. Dadurch fühlen sich Ihre Beine wieder leichter und fitter an.

Unsere Avenafit-Stützstrümpfe imitieren den anatomischen Druckverlauf, indem sie am Knöchel den höchsten Druck ausüben, der dann über die Wade bis hin zum Knie kontinuierlich abnimmt. Auf diese Weise wird das Venensystem entlastet.

Übrigens haben Stützstrumpfhosen einen tollen Nebeneffekt:

Sie beugen Wassereinlagerungen vor und lassen Ihre Beine so schlanker aussehen.

Stützstrümpfe | Avena

Oft heißt es: Was gesund ist, sieht selten gut aus. Gilt das auch für Stützstrümpfe?

Früher ja. Aber heutzutage sehen Sie Stützstrümpfen ihre Funktion nicht mehr an. Das Maschenbild ist feiner, die Optik transparenter geworden. Moderne Garne machen auch das Tragen angenehmer. Die Strümpfe sitzen zwar eng, sind aber elastisch und lassen die Haut atmen. Bei Avena bieten wir Ihnen Stützmodelle mit gesunder Wirkung, die nicht nur bequem, sondern auch chic sind und Ihre Beine in Bestform bringen. Überzeugen Sie sich selbst!

Wie lassen sich Stützstrümpfe am besten anziehen?

Stützstrümpfe müssen perfekt sitzen, um ihre venenaktivierende Wirkung optimal entfalten zu können. Das ist anfangs vielleicht etwas ungewohnt. Doch mit ein wenig Übung lassen sie sich bald einfach, schnell und leicht anziehen.

Am besten ziehen Sie die Stützstrümpfe schon morgens an, solange Ihre Beine noch nicht geschwollen sind. Kleiner Tipp: Drehen Sie den Strumpf auf links, schlüpfen Sie in das Fußteil und ziehen Sie es bis zur Ferse über den Fuß. Dann streifen sie das Beinteil behutsam nach und nach hoch, bis der Strumpf glatt anliegt.

Perfekter sitz | Avena
Unsere Tipps für Sie | Avena

Tipps: Was Sie selbst tun können!

Ob zur Vorbeugung oder zur Linderung von Beschwerden, wenn Sie bereits von einem Venenleiden betroffen sind – Sie können selbst eine Menge für die Gesundheit Ihrer Venen tun.

Gezielte Venengymnastik: Zur effektiven Stärkung der Venentätigkeit. Übungen, bei denen abwechselnd die Fußspitzen und Fersen zum Körper gezogen werden oder auch die Fußgelenke nach außen und innen gerollt werden, lassen sich sogar im Sitzen durchführen. Oder nutzen Sie typische Wartezeit-Situationen, zum Beispiel an der Supermarkt-Kasse oder bei längeren Telefonaten, indem Sie im Stehen immer wieder zwischen Zehen- und Fersenstand hin- und her wechseln.

Hochlagern der Beine: Am besten, so oft wie nur möglich. Sehr wohltuend ist ein spezielles Venenkissen für Bett oder Sofa. Es fördert den Blutrückfluss und entlastet gleichzeitig Sprung- und Kniegelenke. Das praktische Pendant für Sessel und Stühle ist die so genannte Beinschaukel; damit können Sie jede Sitzgelegenheit „verlängern“ und Ihre Beine hochlegen.

Bewegung: Bewegungsmangel gehört zu den Risikofaktoren für Venenprobleme. Als Faustregel gilt: möglichst wenig stehen und sitzen, mehr laufen und liegen. Es empfiehlt sich, regelmäßig leichten Sport zu betreiben, der die Ausdauer fördert. Wegen ihres regelmäßigen Bewegungsablaufes sind folgende Sportarten besonders beliebt und geeignet: Nordic Walking, Wandern, Schwimmen und Radfahren.

Anregendes Schuhwerk: Es gibt verschiedene Schuhe, die eine Stärkung der Fußmuskulatur fördern können. Hierzu gehören v.a. Schuhe mit einer sogenannten Rollsohle. Die gebogene Sohle optimiert automatisch Ihr Abrollverhalten beim Gehen, trainiert die Muskeln an Beinen und Rücken und fördert gleichzeitig eine aufrechte Haltung.

Tragen von Stützstrümpfen: Nicht nur Betroffenen wird das Tragen von Stützstrümpfen empfohlen. Auch Venengesunde, die viel stehen und sitzen müssen, sind gut beraten, Ihre Venen durch Strümpfe mit anatomisch korrektem Druckverlauf (von unten nach oben abnehmend) zu stützen. Heute ist das Angebot für Damen und Herren sehr vielfältig und umfasst neben klassischen Kniestrümpfen auch Feinstrümpfe, Strumpfhosen und besonders sommertaugliche Klima-Varianten mit Piqué-Poren.

Kühle Beingüsse: Mit kalten Beingüssen stärken Sie das Bindegewebe und die Venenwände. Wärme dagegen ist ungünstig, da sich dadurch die Gefäße erweitern. Am einfachsten ist es, nach der Dusche die Beine kurz noch mit kaltem Wasser abzuspülen. Wer mehr machen möchte, kann sich mit Wechselbädern und Anwendungen nach Kneipp etwas Gutes tun.

Salben und Gels: Die Wirkstoffe Heparin und Rosskastanie sind dafür bekannt, eine abschwellende Wirkung zu besitzen und Beschwerden müder Beine zu lindern. Es gibt zahlreiche Salben und Gels, die sehr einfach anzuwenden sind und bei müden, schweren Beinen spürbare Erleichterung bringen können.

Aktivieren Sie die Muskelpumpe

Als Muskelpumpe wird die aktive Wadenmuskulatur bezeichnet, die die Venen beim Rücktransport des Blutes unterstützt. Bei jeder Bewegung spannen sich die Muskeln an und üben Druck auf die Venen aus, sodass das Blut weiterbefördert wird.

Bei langem Stehen oder Sitzen wird die Muskelpumpe inaktiv. Das Blutversackt in den Beinen. Durch den dauerhaften Druck des Blutes erweitern sich die Venenwände, die Venenklappen schließen nicht mehr richtig. Je nachdem an welcher Stelle die Erweiterungen auftreten, können sich Besenreiser und Krampfadern entwickeln. Bewegung ist demnach das beste Mittel, um Venenbeschwerden vorzubeugen.

Muskelpumpe | Avena
Krankheitsbilder | Avena

Krankheitsbilder: Welche Varianten an Venenleiden sind zu unterscheiden?

Zu den häufigsten Venenleiden zählen Krampfadern, Venenentzündungen und tiefe Venenthrombosen sowie als Folgeerkrankung die chronische Venenschwäche, die auch als chronisch venöse Insuffizienz bezeichnet wird.

Krampfadern (Varizen): Bedingt durch eine Schwäche der Venenwand können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Die Folge ist eine Erweiterung der oberflächlichen Venen, die knotig und bläulich verfärbt deutlich sichtbar sind.

Venenentzündungen: Eine Entzündung oberflächlicher Venen wird als Thrombophlebitis bezeichnet. Häufig ist es eine Krampfader, die sich durch eine kleine Schädigung der Venenwand entzündet. Sie zeigt sich als schmerzender, roter und verhärteter Strang.

Tiefe Beinvenenthrombose: Bei einer tiefen Beinvenenthrombose bilden sich Blutgerinnsel in Venen des tiefen Venensystems. Besonders häufig kommt dies bei Bettlägerigkeit, nach Operationen und langem Sitzen vor. Problematisch ist auch, wenn die Gerinnbarkeit des Blutes erhöht ist, zum Beispiel durch die Einnahme von Medikamenten. Wenn sich ein Blutgerinnsel aus der Vene löst und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangt, kommt es als Folgeerkrankung zur lebensgefährlichen Embolie.

Nach einer tiefen Beinvenenthrombose oder bei dauerhaftem Krampfaderleiden kann eine chronische Funktionsschwäche der Venenklappen als Folgeerkrankung entstehen.

Symptome | Avena

Symptome: Welche Krankheitsbilder kann man wie erkennen?

Um frühzeitig aktiv zu werden und Prophylaxe betreiben zu können ist es wichtig, die Symptome zu kennen, an denen man die verschiedenen Venenleiden erkennen kann.

Bindegewebsschwäche: Die so genannten Besenreiser sind kleine bläuliche Venenverästelungen, die häufig als ästhetisch störend empfunden werden, aber darüber hinaus keine Beschwerden bereiten. Sie können als Hinweis auf eine Bindegewebsschwäche gedeutet werden.

Krampfadern: Erste Anzeichen für ein Krampfaderleiden sind Spannungs- und Druckgefühle vor allem abends, sowie Schwellungen an den Knöcheln, die über Nacht wieder vergehen. Nächtliche Wadenkrämpfe kommen häufig hinzu. Am Bein treten allmählich die erweiterten oberflächlichen Venen als bläuliche, knotige Gefäßschlängelungen deutlich hervor.

Entzündung einer oberflächlichen Vene: Eine Thrombophlebitis macht sich als schmerzhafter, roter und verhärteter Strang bemerkbar, die Haut um den entzündeten Bereich ist ebenfalls gerötet und geschwollen.

Tiefe Beinvenenthrombose: Diese Form kündigt sich häufig durch ein Schweregefühl und dumpfe, ziehende Schmerzen im ganzen Bein an. Es treten Schwellungen am Unterschenkel und oft auch am ganzen Bein auf, die Haut fühlt sich warm an und ist rot-blau verfärbt. Schmerzen in der Wade bei Druck oder wenn das Bein gebeugt wird, kommen hinzu; häufig besteht Fieber.

Chronische Venenschwäche: Im chronischen Stadium zeigt sich die anhaltende Stauung zunächst an bleibenden Schwellungen der Knöchel und Unterschenkel. Es folgen dunkel-bläuliche Hautveränderungen an der Außenseite des Fußes, am Außen- und Innenknöchel und schließlich am Unterschenkel; die Haut ist schuppig und juckt. Dauert der Zustand lange an, können sich Geschwüre bilden, umgangssprachlich werden diese Wunden auch als „offenes Bein“ bezeichnet.

Therapien | Avena

Therapien: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Basis der konservativen Behandlung von Venenleiden ist die Kompressionsbehandlung, die anfangs meist mit Kompressionsverbänden, dann mit nach Maß angefertigten Kompressionstrümpfen durchgeführt wird. Darüber hinaus richtet sich die Behandlung nach Art und Stadium des Venenleidens.

Krampfadern: Falls Sie unter Krampfadern leiden, wird der Phlebologe entscheiden, welche Behandlung für Sie am besten geeignet ist:

  • Bei oberflächlichen, stark ausgedehnten, kleineren Varizen kommt meist konservative Therapie mit Verödungsmitteln, Laserverfahren oder Radiowellentherapie zum Zuge.
  • Die größeren Krampfadern der Stammvenen werden in der Regel operativ durch das sogenannte „Venenstripping“ behandelt, wobei zuvor geklärt wird, ob das tiefe Venensystem für den Rücktransport des Blutes ausreicht.

Entzündung einer oberflächlichen Vene: Hierbei kann man in der Regel mit kühlen Wickeln und speziellen Venen-Salben schnelle Erfolge erzielen.

Tiefe Beinvenenthrombose: Dies ist die einzige Venenerkrankung, bei der strenge Bettruhe eingehalten werden muss. In manchen Fällen ist es möglich das Blutgerinnsel aufzulösen oder operativ zu entfernen. Das vordringlichste Ziel ist immer, eine Embolie zu vermeiden. Dazu wird mit dem gerinnungshemmenden Wirkstoff Heparin behandelt und eventuell eine längerfristige Gerinnungshemmung mit einem Cumarinpräparat eingeleitet.

Chronische Venenschwäche: Im chronischen Stadium steht die Kompressionsbehandlung im Vordergrund. Ergänzend helfen kalte Güsse, Bewegungstherapie und Lymphdrainage. Die Behandlung eines Geschwürs ist oftmals ein langwieriger Prozess, aber auch hierbei ist die Kompression äußerst wichtig.

Folgeerkrankungen: Welche Gefahren bestehen bei chronischem Verlauf?

Nehmen die Venenerkrankungen einen chronischen Status an, kann es infolge permanenter Blutstauung und eingeschränkten Blutaustausches zu andauernden Schwellungszuständen sowie Versorgungsstörungen des umliegenden Gewebes kommen. Anzeichen für derartige Ernährungsstörungen sind dunkle Pigmentierungen der Haut; sie deuten auf das Absterben oberflächlicher Zellen hin. Im weiteren Verlauf können sich auch venöse, schlecht heilende Geschwüre bilden, die auch als so genanntes „offenes Bein“ bekannt sind.

Weitere Informationen:

www.dgvenen.de

Deutsche Gesellschaft Venen e.V.

www.venenliga.de

Deutsche Venenliga e.V.

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